Abgeschlossene Promotion von Jan Peter Minnrich am IKME

Die Lehr- und Forschungsleistungen der Hochschule Hannover haben abermals eine besondere Würdigung erfahren. Jan Peter Minnrich hat als Doktorand an der Fakultät für Maschinenbau der TU Braunschweig seine Promotion mit der Note „gut“ abgeschlossen.

In seiner Arbeit „Alternatives Range Extender-Konzept für das Thermo- und Energiemanagement von E-Fahrzeugen“ entwickelte Herr Minnrich eine neuartige Auslegungsmethodik für sogenannte mobile mikro-Blockheizkraftwerke (mmBHKW), die als Zusatzaggregat die Reichweite von E-Fahrzeugen erhöhen. Insbesondere unter winterlichen Bedingungen arbeiten sie mit hohem Wirkungsgrad nach dem Prinzip der Kraft-Wärme-Kopplung besonders emissionsarm. Die Forschungsergebnisse haben großes Potential für die Anwendung von städtisch genutzten E-Fahrzeugen, die als Zweitfahrzeug dienen. Dem Kunden wird neben der erhöhten Reichweite auch ein verbesserter Klimakomfort im E-Fahrzeug ermöglicht.

 

Herr Minnrich begann nach seinen Bachelor- und Master-Abschlüssen an der Fakultät II für Maschinenbau und Bioverfahrenstechnik der HsH seine Forschungsarbeit als Stipendiat des „Kooperativen Promotionsprogramms Elektromobilität“ (KPE). Über das KPE hat Herr Minnrich zusammen mit den anderen 20 Stipendiaten an regelmäßigen Winter Schools, gemeinsamen Kolloquien und Poster-Sessions teilgenommen. Er war integriert in den Forschungsschwerpunkt „Skalierbarkeit mobiler mikro-BHKW“ des Instituts für Konstruktionselemente, Mechatronik und Elektromobilität (IKME) unter der Leitung von Prof. Gusig und beschäftigte sich dort mit der Anwendung des neuen Range Extender Konzepts. Dabei nutzte er die etablierte Methode des 3F-Parameterraums des Instituts für Fahrzeugtechnik (IfF) der TU Braunschweig, um die kundenrelevanten Fahrbedingungen eines E-Fahrzeugs abzubilden.

Seine Arbeit beweist die gute Zusammenarbeit zwischen Hochschule und Universität, insbesondere mit dem Leiter des IfF und Erstgutachter Prof. Küçükay im Rahmen dieses kooperativen Promotionsverfahrens. Ebenso unterstreicht sie die hohe Ausbildungsqualität der Hochschule Hannover und ihrer Institute.

 

Das IKME hat es sich darüber hinaus nicht nehmen lassen, seinen „frisch gebackenen“ Doktor im Rahmen eines kleinen Empfanges nach der Promotionsprüfung im Pedelec-Café an der Bismarckstraße zu feiern. Die Kollegen von Dr. Minnrich ließen sich einiges einfallen und bewiesen, dass Ingenieure nicht nur Doktorhüte basteln, sondern auch dichten und feiern können.

  Kontakt

 

Prof. Dr.-Ing. Lars-Oliver Gusig

Elektromobilität, Fahrzeugtechnik, Maschinenelemente, Konstruktion, CAD
Telefon: +49 511 9296 1352
 

14.12.2017